Trauer ist ein natürlicher Weg, um schmerzliche Verluste zu begreifen, zu verarbeiten und zu überwinden.

Wenn Sie diesen Weg nicht alleine gehen möchten oder kompetente, einfühlsame Unterstützung brauchen, begleite ich Sie gerne.

Trauerbegleitung als Hilfe bei der Bewältigung schmerzlicher Verluste

Der Tod eines geliebten Menschen löst eine tiefgreifende Veränderung des Selbst- sowie des Weltbildes aus. Seele, Geist und Körper brauchen jetzt besondere Aufmerksamkeit.

 

In meiner Praxis biete ich Raum und Zeit…

 

  • um Trauer und andere Gefühle auszudrücken
  • die Beziehung zum Verstorbenen aufzuarbeiten und neu auszuhandeln
  • sich mit dem Tod und der eigenen Endlichkeit auseinanderzusetzen
  • die Trauer als natürlichen Prozess anzunehmen und zu begreifen
  • der Trauerarbeit eine Struktur zu geben
  • zu lernen, mit der Veränderung umzugehen
  • den verborgenen Sinn der Trauer zu entdecken
  • neue Ideen und Sichtweisen zu entwickeln

Trauern braucht Zeit. Aber Zeit alleine heilt keine Wunden. Ich begleite Sie auf Ihrem persönlichen Weg des Abschieds und der Neuorientierung.

  • Einfühlsame Begleitung von Mensch zu Mensch
  • Offenheit für spirituelle Themen
  • Kreative Impulse und therapeutische Unterstützung im Umgang mit der Trauer
  • Prozessorientierte Strukturen, um die Trauerarbeit optimal zu unterstützen
  • Begleitende Arbeit mit Symbolen, Atem- und Körperübungen
  • Entspannungsübungen; Phantasiereisen und Meditationen
  • Gestaltung von Ritualen
  • Begleitung zum Friedhof

Trauer ist die Schwester der Liebe. Denn hätte ich nicht geliebt, würde ich nicht trauern.

Trauerbewältigung

Trauer ist eine Lebensaufgabe – unabhängig davon, wen und was Sie verloren haben:

  • einen geliebten Menschen
  • eine Beziehung
  • ein ungeborenes Kind
  • die eigene Gesundheit oder ein Organ
  • ein geliebtes Tier
  • die Heimat, das Elternhaus
  • eine Möglichkeit …
Verluste bewältigen

Ständig verlieren wir etwas, um es anschließend wieder neu zu er-finden. Das betrifft die Beziehung zum geliebten Menschen ebenso wie andere Beziehungen.

Auch die eigene Einstellung zu Spiritualität und Kreativität sind nach einem bedeutsamen Verslust meist nicht mehr wieder zuerkennen. Schließlich bedeutet Trauer vor allem auch, dass wir Aspekte von uns selbst zurücklassen… Abschied nehmen… und neue Wege gehen.

Tod, Trennung, Verlust ragen ins Leben hinein wie die Äste des Baumes in den Himmel.

Wie trauere ich richtig?

Der Tod eines geliebten Menschen verändert das Leben.

 

Sich nach einem schmerzlichen Verlust wieder neu zurecht zu finden, ist Schwerstarbeit. Eine Arbeit, die jeder auf seine Weise erledigen darf. Es gibt weder Ausbildung noch Anleitung. In der Trauer sind Sie ganz auf sich selbst zurückgeworfen. Es dauert eine Zeit, bis Sie sich selbst wieder ordnen. Im Wechselbad der Gefühle werden Sie hin und her gerissen. Angst, Wut, Verzweiflung, Schuld und andere Emotionen sind normal. Es ist aber auch normal, wenn Sie nichts von alledem fühlen.

Hilfe beim Loslassen

In der Trauer gibt es kein richtig oder falsch. Kein Muss und kein Tabu.

 

Sie dürfen tanzen, aber Sie müssen nicht. Sie dürfen weinen – sooft und solange wie Sie wollen. Aber Sie müssen nicht weinen. Sie dürfen keine Wut empfinden, aber Sie dürfen Wut empfinden. Sie dürfen Angst, Verzweiflung, Erstarrung fühlen. Aber wenn Sie es nicht fühlen, sind Sie deshalb nicht weniger oder mehr trauend, sondern einfach nur anders.

Trauer ist sehr individuell

Obwohl jeder seinen eigenen Weg geht,  durchlaufen die meisten Trauenden ähnliche Phasen. Die Psychotherapeutin Prof. Dr. Verena Kast hat diese beschrieben.

  • Phase 1: Nicht-Wahrhaben-Wollen
    Auf einmal ist alles anders. Der Schock sitzt tief. Die erste Reaktion ist meist „das kann nicht sein“. Viele Menschen sind zunächst wie erstarrt oder verstört, geraten außer Kontrolle oder brechen zusammen.

 

  • Phase 2: Aufbrechende Emotionen
    Gefühle bahnen sich ihren Weg: Wut, Zorn, Leid und Schmerz, Freude, Traurigkeit, Angst und Verzweiflung prasseln auf Mensch und Seele ein.

Ich halte es für hilfreich, die vier Trauerphasen zu kennen, um sich selbst und die eigene Trauerarbeit besser verstehen zu können.

  • Phase 3: Das Suchen und Sich-Trennen
    Wer etwas verliert, begibt sich auf die Suche. So sucht auch der Trauernde: in Erinnerungen, an gemeinsam besuchten Orten, in den Gesichtern anderer Menschen und in sich selbst. Solange bis er etwas Neues findet. Eine  neue Antwort, einen neuen Sinn…

 

  • Phase 4: Neuer Selbst- und Weltbezug
    Allmählich tritt innere Ruhe ein und die Zeit kommt, dass wieder neue Pläne geschmiedet werden können. Der Trauernde setzt seinen Weg  fort – meist mit einer neuen Einstellung zum Leben, zur Welt zu sich selbst fort. Der Verlust bleibt Teil des Lebens.

Individuelle Trauerbegleitung in München:

Rufen Sie mich einfach an oder nutzen Sie das Kontaktformular

0172 4567 027 oder per Kontaktformular

 

Dauer: ca. 1 Stunde
Ersttermin: 60- €

Weitere Gebühren richten sich nach Dauer und Methodik.

psychotherapeutische Heilpraktikerin

In meiner therapeutischen Praxis habe ich gelernt, wie wichtig es ist, sich auch mit der eigenen Endlichkeit zu befassen. Oft sind es Krisen, Konflikte, Abschiede oder Entscheidungen, die Fragen nach dem Sinn des Lebens und damit zwangsläufig auch nach der Vergänglichkeit des Lebens aufwerfen.

 

Liebe und Tod sind die beiden Pole, zwischen denen sich das Leben bewegt. Beide habe ich selbst bereits in frühester Kindheit kennengelernt. Und beide prägen mein Leben und damit auch meine unterstützende, therapeutische und begleitende Arbeit. So verstehe ich Trauerbegleitung als eine ganz besondere Form der zwischenmenschlichen Begegnung, die ich Ihnen hiermit gerne anbiete.