Zum Muttertag

Ein Hoch auf alle Mutter-Themen!

So vielfältig unsere Beziehungen sind, so unterschiedlich sind die Empfindungen zur eigenen Mutter. Schließlich ist sie es, mit der wir die erste Beziehungserfahrung machen. Diese beginnt bereits wenige Wochen nach der Zeugung. Spätestens in dem Moment, wo die Mutter die Schwangerschaft entdeckt nimmt sie ihren Anfang und reicht von nun an weit über den Tod hinaus. Denn eine Mutter bleibt eine Mutter bleibt eine Mutter bleibt eine Mutter. Es ist wie mit der Rose – a rose is a rose is a rose is a rose – ob wir daran glauben, zweifeln oder verzweifeln, ob wir uns an ihrem Wesen, ihrer Schönheit, ihrem Duft erfreuen oder ihre Dornen uns Kratzer, Wunden uns sogar tiefen Schmerz zufügen…

 

Heute ist Muttertag! Eine herzliche Einladung, sich mit der eigenen Mutterbeziehung zu beschäftigen.

  • Wie ist die Beziehung zu deiner Mutter?
  • Welche Gefühle hegst du ihr gegenüber?
  • Wie prägt sie dich bis heute?
  • Wie trittst du mit ihr in Kontakt?
  • Wie aufrichtig kannst du ihr als Erwachsene/r begegnen?
  • Was für eine Frau steckt in deiner Mutter – welche Sehnsüchte, Wünsche, Träume hatte sie als du Kind warst?

Wenn du dir dieses Fragen stellst, spielt es keine Rolle, ob deine Mutter noch lebt oder schon nicht mehr unter uns weilt, ob du in engem Kontakt mit ihr stehst oder gar keinen Kontakt mehr hast. Auch wenn du nicht mit deiner leiblichen Mutter aufgewachsen bist, heute ist Muttertag und es geht um die Frau, die dich geboren hat. Die dir das Leben geschenkt hat.

 

Von der Mutter lernen wir Beziehung.

Denn die leibliche Mutter ist die erste Person, mit der wir eine Bindung eingehen – die erste Liebesbeziehung unseres Lebens! Ob diese Liebesbeziehung nun glücklich oder konfliktbeladen war, ist entscheidend. Die Beziehung zur Mutter prägt unser Beziehungsmuster, die Fähigkeit, mit anderen in Kontakt zu treten und die Fähigkeit, in Beziehung mit uns selbst zu gehen. Selbstwert und Selbstliebe sind in vielen Facetten von unseren ersten ganz frühen Beziehungen geprägt.

Bereits im Mutterleib macht die Seele wichtige Beziehungserfahrungen. Geht es der Mutter während Zeugung, Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett rundum gut und gelingt es ihr, in liebevollen Kontakt mit ihrem Kind zu treten, macht das Baby von Anfang an die Erfahrung von Wohlbefinden, Geborgenheit und Urvertrauen. Wow – was für ein Start ins Leben!

Die Realität sieht jedoch ganz anders aus.

Viele Mütter sind überfordert, alleine gelassen und sogar traumatisiert durch belastende Erfahrungen während Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach. Einige sind vielleicht noch gar nicht bereit, (wieder) Mutter zu werden. Andere stehen unter starkem Stress, sind großen Emotionen ausgesetzt oder erleiden schwere Schicksalsschläge. Wieder andere stehen partnerlos und völlig alleine da. Einige überschütten ihr kleines Baby mit so viel Liebe und Erwartungen, dass es kaum mehr atmen kann. Manche Mütter lehnen ihr Baby ab, weil sie sich selbst ablehnen oder sich nicht in der Lage fühlen, für ihr Kind da zu sein. Kurz: Die perfekte Mutter gibt es nicht. Und so hat jeder einzelne für sich sein ganz eigenes Mutter-Thema, das wie eine Lebensaufgabe zu betrachten und bewältigen ist.

Die meisten heute erwachsenen Menschen waren während Schwangerschaft, Geburt und der Zeit danach traumatischem Stress ausgesetzt. Das heißt, auch die meisten Mütter haben zu Beginn ihres Lebens Traumata erlebt, die sie meist eins zu eins an ihre Kinder weitergeben. Nicht weil sie bösartig sind, sondern, weil sie noch mit ihrem eigenen seelischen Schmerz identifiziert sind.

Den Schmerz der Mutter kann niemand heilen.

Aber jeder kann damit beginnen, den eigenen Schmerz zu heilen und damit einen Beitrag zur Heilung zwischenmenschlicher Beziehungen zu leisten. Wer es wagt, dem eigenen Mutter-Thema neugierig und offen ins Auge zu blicken, dem wird es gelingen über sich selbst hinauszuwachsen und einen wertvollen Beitrag für mehr Frieden, Gesundheit, Verbundenheit und ja Liebe in die Welt zu bringen. Denn die Lösung liegt immer im Herzen.

Ich wünsche allen Müttern dieser Welt: Alles Gute zum Muttertag!

Seelenbotschaft im Frühling 2021

Wenn wir unsere eigene Wahrheit kennen, haben wir einen guten Boden, auf dem wir wachsen können.

Wir leben in einer Zeit, in der wir alle aufgefordert sind, in unsere eigene Mitte zu kommen – oder zumindest ihr näher zu kommen. Denn wer in seinem Zentrum ruht und seine Wahrheit kennt, lässt sich nicht so leicht aus dem Gleichgewicht bringen – nicht durch ständig wechselnde Bestimmungen und Nachrichten; nicht durch Angst- und Panikkampagnen, nicht durch Verschwörungstheorien oder dergleichen.

WEITERLESEN

Gedanken gegen die Angst

Glaube nicht alles, was du denkst!

Rund 72.000 Gedanken pro Tag rauschen uns durchschnittlich durch den Kopf. Viele davon sind gar nicht unsere eigenen. Es sind Gedanken, die wir übernommen haben, von Eltern, Lehrern, Idolen, Freunden und von den Massenmedien… Es sind Gedanken, die aus dem eigenen Tiefenbewusstsein sowie dem kollektiven Unbewussten – also das, was die Gesellschaft prägt – zu uns sprechen.

WEITERLESEN

Call Now ButtonTerminvereinbarung